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 Life of Alex - Wenn es Dunkel wird, vertraue

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Pegacat
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BeitragThema: Life of Alex - Wenn es Dunkel wird, vertraue   So Feb 11, 2018 9:33 am

Hey,
willkommen zu meiner Geschichte. Hier stelle ich nach und nach die Kapitel rein. Manche sind kürzer als andere.
Im Grunde genommen handelt diese Geschichte um einen meiner RS-Charaktere. Alex ist eine Jugendliche, die in einer Gang ist, wenige Freunde hat und am liebsten unterwegs ist. Leider treten mit der Zeit Komplikationen auf. Neue Leute kommen an die Schule, das Vertrauen ineinander muss stark bleiben, doch klappt das auch alles? Oder zerbrechen daran die Freundschaften?

Ich muss noch einen großen Dank besonders an drei Leute aussprechen, dass ich ihre RS-Charas in dieser Geschichte verwenden darf. Besonders Dam und Cole sind extrem wichtig und es ist toll, dass ich sie mit einbeziehen darf.

Gruß Pegacat
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Pegacat
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BeitragThema: Re: Life of Alex - Wenn es Dunkel wird, vertraue   So Feb 11, 2018 9:37 am

Prolog

Wer bin ich?

Das war schon oft eine große Frage für mich. Die verschlossene Einzelgängerin meiner Kindheit? Die eigenwillige Kämpferin? Oder war da mehr? Ich wusste es nicht. Jedenfalls war ich vieles. Aber was mich wirklich ausmachte, das war wohl vielleicht etwas anderes. Irgendetwas mit dem man mich mit einem Wort beschreiben konnte. Wo ich für mich sagen könnte, dies bin ich zu 100%. Doch irgendwie… Nie zeigte ich jemanden alles. Nicht mal meinem allerbesten Freund Dam. Dabei war er die wichtigste Person in meinem Leben gewesen. Ich verschloss immer das Eine oder andere vor jedem. Immer unterschiedliche Dinge. Doch manchen auch das Gleiche. Manche Sachen konnte man auch niemanden sagen. Wie denn auch? Es gab immer Dinge, die ich verschwieg. Und niemanden vertraute ich diese an. Immer wieder tauchten Fragen in mir auf. Doch beantworten konnte ich sie nicht. Es war nicht möglich. Denn…

War ich wirklich frei? Oder wurde doch nur mit mir und meinen Gefühlen gespielt? War ich wie eine Schachbrettfigur?

Auch das kann und konnte ich nicht beantworten. Immer wieder hatte ich das Gefühl von allen nur benutzt zu werden. Dennoch… Immer wieder hatte ich auch das Gefühl gehabt, frei zu sein. Selbst entscheiden zu können. Über mein Leben bestimmen zu können. Am öftesten hatte ich mich beim Sport frei gefühlt. Trotzdem gab es immer wieder schlimme Erfahrungen, Situationen und Dinge, wo ich dachte, Schluss, Aus, Vorbei. Es war irgendwie nie vorbei. Endete nicht. Als ob man mich wie einen Spielstein zwischen allen herumschob. Selbst von meinen Freunden fühlte ich mich ab und an benutzt, als ob ich nichts wert war. Und dann kommt einem zwischendurch der Gedanke, alles zu beenden. Und dann ist man wie ein Spielstein, dem man das nicht zulassen will. Irgendwann ist man an einem Punkt angelangt, da bricht alles aus einem raus und frägt sich: „Wer bin ich wirklich?“ Und wenn noch Geheimnisse dazu kommen, blickt man selber nicht mehr durch. Wobei das eine oder andere Geheimnis besser nie ans Licht kommen sollte. Diese haben alles verändert. Nicht nur zum Guten. Wenn von solchen Geheimnissen von mehreren Personen kommen, denkt man über sie anders. Genauso über verschiedene Beziehungen, Dinge… Und schließlich frägt man sich, ob nicht sein ganzes Leben eine Lüge gewesen ist. Man keine Ahnung mehr hat, wem man vertrauen kann. Vielleicht wäre mein komplettes Leben anders verlaufen, wenn einige Sachen anders gewesen, verlaufen wären. Wie meine Eltern. Oder so manche Freundschaften. Hätte ich jemanden überhaupt nicht kennengelernt? Oder mit wem wäre ich dann befreundet gewesen? Doch irgendwie bringen diese Fragen nichts. Es ist jetzt so passiert, wie es momentan ist. Aber manches hätte bestimmt extrem viel geändert. Mir die eine oder andere einsame Stunde erspart. Die ein oder andere Verletzung. Doch wer wusste schon, ob ich nicht vielleicht doch genauso wie jetzt geworden wäre. Ich jedenfalls nicht.

Aber dies ist meine Geschichte. Von Anfang an.
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Pegacat
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BeitragThema: Re: Life of Alex - Wenn es Dunkel wird, vertraue   So Feb 11, 2018 9:58 am

Kapitel 1

Ich war kein leises Baby. Eher im Gegenteil. Alles, was mir nicht passte, wurde lautstark beschrien. Selbst bei Kleinigkeiten oder man mich in irgendeinem Zimmer alleine ließ. Wenn ich satt war, schlief oder mich sonst nichts störte, dann war ich ruhig. Auch, wenn man sich ausgiebig mit mir beschäftigte, schrie ich nicht. Alleine wollte ich nie sein. Keine Einsamkeit haben. Und doch würde ich im späteren Leben öfters einsam sein. Als ich älter wurde, merkte ich, dass sich mein Vater nie oft bei mir blicken ließ. Ich war ihm schon damals lästig. Keine Vorzeigetochter. Am Anfang hatte sich meine Mutter noch stark um mich bemüht. Auch um mir ein mädchenhaftes Leben schmackhaft zu machen. Doch dagegen wehrte ich mich. Ich konnte schon immer Kleider und Pink nie leiden.

Mit 3 Jahren kam ich in die Vorschule und lernte dort andere Kinder kennen. Aber angefreundet hatte ich mich mit niemanden. Innerhalb meiner ersten 3 Jahren hatte ich mich langsam mit der Einsamkeit abgefunden und verschloss mich etwas. Mein Vater fing schon an mich zu ignorieren und meine Mutter hatte dann auch langsam andere Interessen. Ab und an bekam ich noch was von ihnen mit, aber mehr auch nicht. Hauptsächlich sah ich sie beim gemeinsamen Abendessen. Und ich begann langsam zu merken, dass Menschen oft anders waren als sie vorgaben. Ganz egal wie nett sie am Anfang sind. Ich schottete mich mehr und mehr ab. Galt auch als schwierig. Komisch. Seltsam. Aber es interessierte mich nicht. Ich ignorierte sie. Das war für mich die erste in meinen Augen gute Entscheidung. Ich wollte nicht verletzt werden.
Mit 4 Jahren flog ich das erste Mal. Es ging zu Verwandten in Neuseeland. Sie wohnten ebenfalls am Meer aber in einem kleinen Dorf. Ich sah dort zum ersten Mal meinen Cousin Luke. Er war schon damals ziemlich ruhig und ließ mich in Ruhe, da ich das so wollte. Hauptsächlich hielt ich mich dort draußen auf. Aber immer noch in der Nähe. Es gab eine Scheune, wo Heu und Stroh gelagert wurde und ich versteckte mich zwischen den Ballen dort oder kletterte weiter nach oben. Große Entdeckerlust hatte ich eher weniger. Zu den Essenszeiten kam ich wieder zurück. Auch wenn es langsam dunkler wurde und ich dann schlafen ging.
Daheim in Rosetown an der Westküste Amerikas war ich immer noch allein, als ich mit 5 Jahren in die Grundschule kam. Dort arbeitete ich am Anfang noch gut mit. Es machte mir noch Spaß zu lernen. Aber dort, wo ich mit meinen Eltern lebte, da war vieles anders. Ich randalierte. Wollte Aufmerksamkeit. Doch die gab es nicht. Meine Eltern ignorierten mich. Abends gab es zwar noch Abendessen für mich, doch mehr auch nicht. Mittags war ich sowieso in der Schulkantine. Und Frühs… Da nahm ich mir eine Kleinigkeit aus dem Kühlschrank. Mit der Zeit war abends nicht immer noch etwas zu Essen für mich da. Bis ich 9 war hörte das auch ganz auf. Mir brannten unzählige Male die Nudeln an, selten war mir etwas gelungen. Ich nahm mir auch öfter etwas Geld aus dem Geldbeutel meines Vaters, der immer gut gefüllt war. Ich stahl es in meinen Augen nicht. Es war ja dafür da, dass ich was zu Essen bekam. Fertigpizza klappte auch nie.
Als ich 8 Jahre alt war, trat Damian bzw. Dam in mein Leben. Ich streifte nach der Grundschule meist alleine durch den Park und sah ihn auch immer wieder. Er nervte mich in meinen Augen. Immer wieder sprach er mich an und wollte mit mir etwas unternehmen. Er blieb hartnäckig, doch ich wies ihn immer wieder ab. Trotzdem beobachtete ich ihn immer wieder heimlich. Er war oft im Skatepark unterwegs und hatte im Frühling dann auch ein eigenes Skateboard dabei. Er schien einen auf cool zu machen und ließ sich von den älteren Jungs dort immer wieder Tricks zeigen. Ich hütete mich davor, ihm zu sagen, dass ich ihn beobachtete. Auch zeigte ich mich nie. Doch in mir drin, wollte ich auch Skaten können. Wollte das auch lernen. Aber Taschengeld hatte ich eigentlich nicht. Auch ein Skateboard besaß ich nicht. Und gegen Ende April begann sich mein Leben zu ändern…
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