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 the mysteries of ravenport

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Roseo
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BeitragThema: the mysteries of ravenport   So Jan 28, 2018 8:30 pm

das Eingangsposting lautete :

Ich wollte es genau andersrum.
Sie sollte ruhig sein, er genervt.
Jetzt ist sie angriffslustig, und er verwirrt und verloren.

Vielleicht wird das ja mal so, ich werd es ohnehin nochmal zeichnen...

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Zuletzt von Roseo am Mo Jan 29, 2018 11:33 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Fr Feb 02, 2018 10:21 am

Claude
Er dämpfte gerade mit der Ferse aus, als das Mädchen wieder da war. Er sah auf und stellte fest “So klein ist unser Dorf auch nicht” und sah durch die Scheiben in die Bar. Die Belegschaft im Raben, zwei Leute, waren vertreten, und Ryan grinste, als er ihn erkannte.

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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Fr Feb 02, 2018 10:46 am

Amber

Vor dem Pub erkannte sie, wie erwartet, Claude, eine glimmende Zigarette in der Hand. Rauchen hatte sie schon immer widerlich gefunden, aber sie hatte mit der Zeit gelernt, dies zu verbergen. Sie glaubte nicht, dass Claude Edith getötet hatte, aber vielleicht jemand aus seiner Familie und es konnte sein, dass er etwas wusste.
Bei seinen Worten nickte sie leicht. "Sorry, dass ich heute Nachmittag so schnell abgehauen bin", sagte sie. "Ein Freund von mir ist zu Besuch den ich ewig nicht gesehen habe." Sie lächelte ihn an und überlegte, wie sie am besten an das Thema herankam. "Kennst du eigentlich meine Tante, Mary Burke?", fragte sie beiläufig.
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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Fr Feb 02, 2018 12:43 pm

Claude
“Passt schon, seit ihr zusammen hier” es war das erste was ihm einfiel, noch wusste er nicht, ob sie Urlaub machte, oder wirklich vorhatte, zu bleiben. Für ein bisschen länger. Sein Blick wanderte zur Tür, als sie ihn anlächelte. Obwohl Ryan nicht dazu einlud, den Raben zu betreten, öffnete er die Tür, es hätte wieder zu nieseln begonnen.
“Burke?” es kam ihm vor, als hätte er den Namen in letzter Zeit gehört, nicht einfach so, sondern von ihr. Aber er war sich nicht sicher, es war mehr ein Gefühl, hatte sie eine Verbindung zu ihr? Sollte er sich erinnern?
Er lies sich seine Unsicherheit nicht anmerken und ging zu den Hockern “Ja, man sieht sie hin und wieder, wirklich kenne ich sie nicht, sie gehört nicht zu denen, die ihr Leben in die Tratschekränzchen einbindet und über die man sich viel erzählt.” gab er alles was ihm einfiel preis, und wartete, auf eine Erklärung, warum. “Aber der Tratsch hier ist sonst sehr gesprächig”

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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Fr Feb 02, 2018 1:02 pm

Amber

"Nein, er ist nur für ein paar Tage zu Besuch." Zumindest vermutete sie das, blieb Luuk doch selten länger an einem Ort und sicher nicht an einem so kleinen. Hier würde es ihm bald langweilig werden und er würde, ihretwegen, keine Aufmerksamkeit erregen, oder zumindest hoffte sie das.
Amber folgte ihm in den warmen Pub. Der Geruch nach Pommes und Bier schlug ihnen entgegen. Claude erzählte ihr ein wenig über Mary was siesowieso schon wusste. Er schien sie nicht näher zu kennen, Edith also wahrscheinlich auch nicht.
"Ja, das kann ich mir vorstellen", meinte sie, als er erwähnte, die Ravenporter tratschten gerne. "Mary erzählte mir als ich klein war immer von den Geschichten, die sich um den Ort ranken, von all dem Übernatürlichem, was hier passieren soll." Sie lächelte versonnen, als würde sie sich an die guten alten Zeiten erinnern. Mary hatte ihr tatsächlich geraten, auf der Hut zu sein, da manche der Menschen hier durchaus an Vampire glaubten und viele abergläubisch waren. Sie wollte Claudes Reaktion sehen. War dies neu für ihn? Glaubte er an Vampire - oder kannte er jemanden, der es tat?
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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Fr Feb 02, 2018 4:59 pm

Claude
Würde er nur kurz bleiben, würde ihm vermutlich nicht langweilig werden. Vielleicht wäre es auch für sie besser, nicht in Ravenport zu verstauben. Es ging viel zu schnell, und sie sollte an lebendigeren Orten sein, solange sie jung war.
Drinnen sah er sich kurz nach Nana um, aber ihre dunkle Haut und die dichten Locken könnte er Nirgends entdecken. Sie war gerne hier gewesen, am Strand, in der Kirche. Sie hatte gelacht, und alles angesteckt, gelächelt, und jeder würde zu ihrem Spiegel. Eine blinde Optimistin, die ihn doch nur ausgenutzt hatte.

Er meinte zu Ryan, der beide fragte, ob sie etwas zu trinken wollten, dass er ein Wasser wollte bedeutete immer entweder, dass noch arg verkatert war, oder dass er Probleme mit Phie erahnte. Wenn er jemanden mit dem Auto führen sollte, setzte er sich zumindest Grenzen, die er nicht einhielt.

Er sah sie kurz ungläubig an, und meinte dann „Ja, aber die wenigsten glauben das auch, Eleanor denkt, dass hinter allem ein wahrer Kern ist, und alle die einmal jung waren haben an die Geister bei den Gleisen geglaubt. Beider Überführung sind zwei Menschen in den Tod gestürzt. Er nahm einen großen Schluck Wasser und meinte dann „ich glaube nicht daran, aber ich liebe die Geschichten“
Forschend musterte er sie „Glaubst du an die Geschichten?“


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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Fr Feb 02, 2018 7:14 pm

Amber

Claude bestellte diesmal nur ein Wasser, vielleicht musste er noch fahren. Sie bat Ryan um eine Cola Rum und während er ihre Getränke mischte, sah sie wieder zu dem jungen Mann neben ihr. Sie saßen an beinahe den gleichen Plätzen an der Bar wie gestern und es waren bisher kaum andere Leute im Pub.
Claudes Blick nach schloss sie, dass er die Geschichten kannte, wahrscheinlich kannte sie in Ravenport jedes Kind. "Wer ist Eleanor?", fragte sie, als er den Namen erwähnte. Eine Schwester, oder eine Freundin? Vielleicht seine Freundin. Es war ja auch egal. Sie musste nur wissen, ob diese Eleanor eine Baasch war oder wer in seiner Familie sonst noch in Frage kam.
"Ich hab sie auch immer geliebt", erwiderte sie mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen. Als er fragte, ob sie daran glaube lachte sie leise. "Nein, natürlich nicht. Aber ich finde sie interessant. Und einige der Geschehnisse hier waren wohl wirklich etwas mysteriös, oder? Wie das mit der Überführung." Soweit sie wusste war es ein Vampirüberfall gewesen und sie hatten es wie einen Unfall aussehen lassen, wie so oft. Das war aber schon viele Jahre her und seitdem hatten keine Vampire in Ravenport gelebt, obwohl es früher ein regelrechtes Nest gewesen war. Aber es gab noch Leute die wussten, dass die Geschichten nicht bloß nette Unterhaltung für Kinder waren, sondern der Wahrheit entsprachen. Und diese musste sie finden.
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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Sa Feb 03, 2018 12:57 pm

Claude
Claude beobachtete, wie Ryan ihr Barcadi-Cola mischte.
"Meine Schwester" meinte er. 'Die dunkle Schwester' höhrte er Aiko im Hinterkopf. Außer Eleanor gab es tatsächlich nur eine weitere Person hier, am Rande Englands, die nicht blass wie der meist wolkige Himmel über dem Dorf war. Bestimmt gab es rassistischere Orte, aber die Blicke der älteren Leute, die Kommentare und die grundlosen Annahmen über ihre Herkunft hatten ihr irgendwann gerreicht, ihr Zimmer stand noch immer leer.
"Aber sie ist weggezogen von uns" hat uns alleine gelassen "gestern ist sie wieder einmal zu Besuch gekommen" Er leerte das Wasserglas, ärgerte sich über den fahlen, wässrigen Geschmack.
"Hast du Geschwister?" hatte er das schon gefragt? Er wusste das sie geredet hatten, und auch die Antworten, nur konnte er sich nicht wirklich zuordnen, um es sich nicht anmerken zu lassen, bestellte er kurz bei Ryan einen Toast. Hunger hatte er keinen, aber er würde schon noch einen bekommen.

"Etwas daran ist einfach nur" er suchte nach den Worten als er sie ansah. Im Licht der Bar, und ohne dem Alkohol, der seine Sicht veränderte, wirkte sie gleichzeitig viel älter und jünger. "angenehm?"
Ryan hatte sich leicht zu ihnen gelehnt und lauschte ihrem Gespräch, machte sich keine Mühe es zu verbergen.
"Mein Toast brennt an" zischte er ihm zu"
"Oh nein" lächlete Ryan zurück, und füllte zwei Bier ab, die er zu den hinteren Tischen brachte.
Nachdem er sie gefragte hatte, ob sie daran glaubte, und sie verneinte, aber von der Unterführung begann, hob er seine Augenbrauen.
"Myteriös daran war nur, dass alle darauf bestanden, dass es ein Unfall war. Offiziell war es vereist, und die beiden wären gestürtzt und hinuntergefallen. Aber jeder hier weiß, dass sie sich nicht kannten, und bei den Untersuchungen hat sich dann herausgestellt, dass nur die Oberarme und der hals von den Ratten angeknabbert worden war." Wusste sie das alles schon, wie weit gingen die Geschichten die ihr ihre Mary erzählt hatte? Wie viel Tratsch, und wie viel Tatsachen waren tatsächlich darain vermischt, in dem, was sie wusste?
Er wusste das viele auf Werwölfe, Vampire, einen kranken Mörder oder Psychopathen hielten, die an zwei Unschuldigen ihre Hunde austesteten. Aber das interessierte ihn schon nichtmehr, alles was ihm gefiel, war die Geschichte an sich, nicht die Vermutung.
"Kennst du die Legende, von den Walkers?" es waren zwei Geschwister, Zwillinge, und beide gingen in den Wald Rehe schießen, drei Tage, nur der Bruder kam zurück, Messerstiche in den Beinen, und der andere im Wald, vollkommen entstellt, die Haut und das Fleisch verbrannt, bei lebendigem Leib. Keine Spuren von Benzin. Der Walker, der überlebte, hatte ihn entweder fein säuberlich mit Benzin angestrichen, oder seine Kleidung immer wieder angezündet, und ein Lagerfeuer aus ihm gemacht.
Er liebte die Gecshichten, nicht die Enden, oder die Gründe, aber die Geschichten.

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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Sa Feb 03, 2018 4:02 pm

Amber

Also wirklich seine Schwester. Und sie war im Ort... Amber würde sie sobald wie möglich auffindig machen. Als er fragte, ob sie Geschwister habe, schüttelte sie den Kopf. "Nicht mehr", sagte sie leise. Ihre Brüder waren damals im Blitz umgekommen, zusammen mit ihren Eltern. Auch sie hätte sterben sollen... wäre Edith nicht gekommen wäre sie ihren schweren Verletzungen erlegen. Aber diese hatte ihr von ihrem Blut gegeben. Vampirblut hatte heilende Kräfte. Aber beim nächsten Bombenangriff war sie dennoch gestorben - und wieder doch nicht, hatte sie doch Ediths Blut noch in ihren Adern und hatte sich verwandelt.
Edith hatte nicht vorgehabt, sie zu verwandeln, und erst wollte Amber nicht trinken und somit ihre Verwandlung nicht vollenden, doch es gab in London zu der Zeit zu viele verletzte Menschen, zu viel Blut, als dass ein junger, unerfahrener Vampir widerstehen konnte. Edith hatte sie danach mit aufs Land genommen, hatte ihr die Lapis Lazuli-Halskette geschenkt, damit sie im Sonnenlicht gehen konnte und hatte ihr alles beigebracht, was sie in ihrem neuen Leben wissen musste. Gleichzeitig hatte sie lernen müssen, mit der Trauer zu leben. Erst gegen Ende des Krieges war sie wieder halbwegs sie selbst gewesen.
"Es war kein Unfall?", fragte sie erstaunt und lauschte seiner Erklärung aufmerksam. Ratten hatten sie es also genannt, sehr kreativ. "Was glaubst du ist wirklich passiert?", fragte sie, nachdem er geendet hatte. Er hatte nur gesagt, was erzählt worden war, aber was er und die Leute glaubten war eine ganz andere Sache. Bei seiner Frage schüttelte ich den Kopf. Von den Walkers hatte ich tatsächlich nichts gehört. "Was ist mit ihnen passiert?", erkundigte sie sich daher neugierig. Die Geschichten faszinierten sie ebensosehr wie sie sie abstießen, wusste sie doch meist den wahren Grund hinter den mysteriösen Todesfällen.
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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   So Feb 04, 2018 6:40 am

Claude

Claude konnte es nicht nachvollziehen, es war noch nie jemand körperlich gestorben aus seiner Familie. Fast. Aber er hatte nie getrauert. Es war etwas in der Fsmilie, niemand war wirklich traurig, nicht so, dass man weinen würde und sich niedergeschlagen. Es fiel ihm jetzt erst auf, dass er Cori nie mit Tränen gesehen hatte, Phies Weinen anders war, und Eleanor nur feuchte Augen bekam, wenn sie wütend würde. Das Gefühl war mehr vertreten, sie waren alle keine traurigen Menschen, aber Wütende. Phies Kindergartenfreundin war an einem Unfall gestorben.
„Tut mir leid, ich hoffe, Ihr hattet eine gute Geschwisterbeziehung“ meinte er dann, weil ihm nichts anderes einfiel.

„Wie schon gesagt, der angenehme Teil davon ist mehr die Geschichte. Die Details daran. Der Hals und die Oberarmen, buchstäblich zerfetzt, aber die Fingernägel, die zuerst gefressen werden sollten waren einfach nur“ er erinnerte sich „bei dem Mädchen waren einige abgebrochen“ warum auch immer.

Ryan schob ihm den Toast zu und meinte nur zaghaft „Die Geschichten wurden alle nur übertrieben, natürlich, alles hier wird übertrieben“
„Wie erklärt du den Brudermord? Die Walkers, die sich gegenseitig anzündeten? Der Ältere Bruder, der dem kleineren das Fleisch zerreißt? Der in Flammen aufgeht?“

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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   So Feb 04, 2018 4:23 pm

Amber

Wie so viele Menschen konnte er mit dieser Neuigkeit nicht umgehen und er tat ihr beinahe leid. Wieso war sie ihm gegenüber nur so offen, fragte sie sich nun bereits zum zweiten Mal, aber eine Antwort hatte sie darauf nicht. Er murmelte dann irgendeine der Floskeln und sie nickte leicht. Ja, eine gute Beziehung hatten sie gehabt, sie und ihre beiden kleinen Brüder. Aber es war schon so lange her, ein ganz andere Leben.
Claude schien wirklich viel über die Vorfälle zu wissen. Aber gut, in Orten wie diesen gab es wohl nicht viele andere spannende Gesprächsthemen. "Klingt ja spannend", meinte sie, als er den Mord der Walters Ryan gegenüber erwähnte. Dieser zuckte nur mit den Schultern. "Du glaubst doch nicht etwa an das Zeug mit Vampiren und Hexen?", fragte er mit einem Grinsen. Also gab es tatsächlich Gerüchte darüber. Aber eben nur Gerüchte, Geschichten, die gab es an vielen Orten. Die Frage war nur, wer tatsächlich daran glaubte und wer gefährlich werden konnte.
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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   So Feb 04, 2018 5:43 pm

Claude
"Ist es auch" murrnmelte er zurück, bevor Ryan auf die Erklärungen des Brudermords antworten konnte. Manche glaubten, manche eher nicht. Und Ryan, wusste er, redete gerne groß und verschluckte sich dann die Zunge und rannte, sobald der Mond auf eine bestimmte Stelle schien, oder eine winzige Fledermaus am Himmel vorbeiflatterte.
"Nicht ansatzweise so viel wie du" gab er zurück und aß seinen Toast fertig. Dass würde das Mädchen hier erwarten, Ryan, ihn, noch ein paar andere Typen, die zu jung waren um vortzuziehen, oder die etwas festhielt.
"Wie geht es eigentlich Cori?" versuchte Ryan das Thema beiläufig.
"Meine andere Schwester" erklärte er kurz Amber, und drehte sich allgemein ihr zu, er hatte keine wirkliche Lust mit Ryan zu reden. "Sie wird der Nachfrage sicher mit erhobenen Mittelfingern und einem kleinen Fluch begrüßen"
Er stockte, und meinte dann, noch immer zu Amber gewand "Ich glaube, Cori ist der einzige Mensch in ganz Ravenport, der denkt, dass all die seltsamen Ereignisse nur Selbstmorde von Aufmerksamkeitssüchtigen 'Trotteln' wäre" oder so, hätte sie es ausgedrückt.
Ryans Blick saß ihm spührbar auf, und er blickte kurz warnend zu ihm. Die Baaschs waren kein Geheimnis an sich, eine der reichsten Familien, die Kinder alle wohlbehütet aufgewachsen, mit vielen Kindermädchen, Privatunterreicht. Und die kleine Stadt riss sich gerne über alle Gerrüchte, die dieses Bild ändern könnten. Er wunderte sich, warum es überhaupt noch stand, das Gerüst. Er hatte oft das Gefühl gehabt, es eigenständig eingerissen zu haben.
Und um ihn zu beschäftigen, oder weil er den spontanem Gedanken einfach nicht wiederstehen konnte, bestellte er doch auch ein Barcadi-Cola.

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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Mo Feb 05, 2018 7:53 am

Amber

Noch eine Schwester, interessant. Aber sie klang nicht annähernd so verdächtig wie diese Eleanor, die er zuvor erwähnt hatte und die an die Geschichten zu glauben schien. Aber erst einmal war jeder verdächtig und würde untersucht werden. Vielleicht waren es auch seine Eltern, irgendwelche andere Verwandte - oder am Ende sogar er selbst? Daran glaubte ich aber nicht wirklich.
"Selbstmorde?" Überrascht hob sie die Augenbrauen. Diese Version hatte sie noch nicht gehört. Und sie würde doch nicht ganz mit den Verletzungen der Körper übereinstimmen, oder? Aber vielleicht hatte seine Schwester bloß eine wilde Fantasie. Sie wollte gerade noch etwas fragen, als vor dem Haus auf einmal Polizei- und Krankenwagensirenen zu hören waren und eine junge Frau in den Pub gestürzt kam.
"Olivia", kreischte sie hysterisch. "Olivia ist ..." Und sie brach schluchzend auf dem Boden zusammen. Einer der Gäste, der sie zu kennen schien, eilte zu ihr und versuchte, sie zu trösten und herauszufinden, was denn los war, aber viel bekam sie nicht hervor. Es schien sich um ihre Freundin zu handeln, die, soweit sie es verstand, schwer verletzt und nicht mehr atmend in der Nähe gefunden worden war. Mich beschlich ein ungutes Gefühl, auch wenn ich äußerlich ruhig blieb.
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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Mo Feb 05, 2018 8:29 am

Claude
Er wusste nicht ob es ihm gefallen sollte, oder ob er sich Sorgen machte. Die Morde waren zwar höchst interessant, aber jeder der sich darain verwickelte, schien früher oder später selbst Schaden zu nehmen.
"Ja, sie wäre der Meinung, das Gerüchte erst Monster in die Welt bringen, und wenn man von Werwölfen und Geistern spricht, die Leute dies ausnützen und sich selbst verstümmeln würden, genug Kranke gäbe es ja" und er dachte an seine eigene Familie, wärend er sich zurücklehnte und gähnte mit vorgehaltener Hand.
Als die Sirenen anging, gefrohr im das Blut in den Adern und er fühlte sich plötzlich, als würden seine Handgelenke sich öffnen, und er wie ein Vieh bei der Schlachtung, ganz langsam sein Leben verlieren. Er griff mit einer Hand zu seinen Pulsadern und drückte zu, wärend er sich auf die Unterlippe biss.
Zeitgleich fiel Emma praktisch in den Raben, ihre Haut blass wie eine Leiche, die meerblauen Augen riesig und voller Panik. Olivia war sicherlich nicht angefahren worden.
"Wenn man vom Teufel spricht" murrmelte er, als er sich wieder Amber zuwand, die Hände wieder auf der Theke bei dem Toast, seine Augen wieder ruhig, nur die Spitze seines Fußes tappte noch ein wenig am Boden.
Natürlich war sovort jemand zur Stelle, und half dem Mädchen, von dem Phie damals fertig gemacht wurde. Auch Olivia, und vielleicht sollte er sich für den Gedanken selbst vor ein Auto werfen, aber er hoffte, das blonde Mustermädchen war vergewaltigt worden. Zumindest ein bisschen.
Wärend die Leute alle in Auffuhr gerieten, zu Emma liefen, Geschichten von ihr hörten, weitergaben, und das Mädchen noch immer im Eingang des Raben saß, wand er sich auf dem Barhocker um, sodass er sich mit dem Rücken anlehnen konnte.
"Olivia Hill" murrmelte er zu sich selbst und Amber. Mehr zu sich selbst, wärend er seine Finger knackste und sich vorlehnte. "Rate, woran ist dieses Mädchen gestorben?" Er wusste nicht wo es war, aber andere Menschen redeten immer von Mitleid, er fand es nicht, und hatte geübt, es sich vorzustellen. Aber es war, als müsste man über Freude nachdenken, wenn man in Qualen lag. Es blieb eine Illusion.

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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Mo Feb 05, 2018 8:50 am

Amber

Ihr fiel auf, wie Claude auf die Sirenen reagierte, als hätte er sie selbst zu oft gehört, aber ihr blieb keine Zeit darüber nachzudenken, waren ihre Gedanken bei dem Mädchen, das gefunden worden war - und bei Luuk. Sie hätte ihn nicht allein Zuhause lassen dürfen, natürlich hatte er sich gelangweilt, und wahrscheinlich hatte das Mädchen ihn provoziert oder mit ihm geflirtet. Mehr brauchte es meistens nicht, denn er hatte seinen Hunger nicht so gut unter Kontrolle wie andere und sie hatte diese Situation schon zu oft erlebt.
Bei Claudes Worten schüttelte sie den Kopf. Dies war nicht die Zeit für Ratespiele und sie merkte bereits, wie ihr ein wenig übel wurde. Sie murmelte etwas unverständliches und verließ den Raben. Nicht weit vom Pub stand der Krankenwagen und ein Polizeiauto, aber man sah schon von Weitem, dass es hoffnungslos war, das Mädchen war tot. Amber musste nicht näher rangehen um zu wissen, dass sie eine große Bissmarke am Hals hatte und ihr Körper beinahe leer von Blut war. Sie sah sich um und sah eine unkenntliche Gestalt, die unbemerkt einen Körper in den nahliegenden Wald zog. Es war ein junger Mann und durch seine Brust ragte ein hölzerner Pfahl. Luuk war entdeckt worden - und der Vampirjäger wollte es eindeutig heimlich halten, er oder sie musste vermuten, dass er nicht der einzige Vampir im Ort war. Sie musste auf der Hut sein. Aber wann war sie das nicht?
Sie sah sich um, aber keiner beachtete sie und so verschwand sie und tauchte vor Marys Haus wieder auf. Die ältere Frau empfing sie mit einem besorgten Gesichtsaudruck und zog sie ins Haus. "Was ist passiert?", fragte sie sofort, denn Amber hatte ihre Maske fallen lassen und sah nun genauso müde und erschöpft aus, wie sie sich fühlte. Wie hatte Luuk nur so leichtsinnig sein können? Er war immer damit durchgekommen, aber nun war es einmal zu viel gewesen und es hatte ihm das Leben gekostet.
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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Mo Feb 05, 2018 9:33 am

Claude
Amber ging es überraschend schlecht, und vermutlich lag es daran, dass ihre gesammte Familie gestorben war. Aber er war nicht gut darin, den Grund für Dinge zu suchen, oder einen Auslöser.
Tatsache war nur, dass er hinter ihr herging, als sie aus dem Raben flüchtete. Vielleicht hatte sie gemurmelt, dass sie allein sein wollte, aber was er nicht verstand, konnte er nicht befolgen. Und würde er im Raben sitzen, würde das nicht vorhandene Echo des Alarms, seinen Weg zu ihnen bahnen.

Er blieb seitlich hinter ihr, und als er Olivia sah, wurde ihm nicht schlecht, aber kalt. Das Blonde Mädchen hatte die Augen noch offen, und starrte blicklos in den dunklen Himmel. Neben sich hörte er eine Frau dafür danken, dass die Sonne nicht alle Details der Toten preisgaben. Amber betrachtete das Mädchen, und sah dann in die Ferne, vielleicht brauchte sie Ablenkung, er wollte alles wissen, betrachte den Winkel, wie die ehemalige beste Freundin von Phie verdreht und ein bisschen natürlich in der aufgeweichten Erde lag, wie ihre Finger voller Erde waren, wie sie Grasbüschel rund um sich ausgerissen hatte. Als wäre sie hingefallen, und gerade eben gestorben, und gleichzeitig um ihr Leben geschrien.
Würde Phie trauern?
Er schämte sich nicht, die Tote zu mustern, als wäre sie ein Eintrag in einem weiteren Buch über Legenden und Sagen, denn das war sie ja fast. Wenn man von Emma absah, die sich zum zweiten Mal übergab, deren Augen von Tränen blutunterlaufen waren.
Weil er nicht wusste, was er noch finden konnte, folgte er Ambers Blick in die Leere. Und machte in dieser etwas aus. Er tat, als hätte er es nicht aus dem Augenwinkel ausgemacht, ein Schatten, der sich bewegte, und wand sich wieder den lebenden Menschen zu, Oscar, der mit leicht offenem Mund und weit aufgerissenen Augen einfach nur dastand, die Arme an sich herunterhängend, als gehören sie nicht zu ihm. Dass sie Geschwister waren, hatte jeder gesehen, die beiden hatten das selbe Lächeln. Jetzt nichtmehr.
Amber war plötzlich nichtmehr da, und Claude hatte auch nichtmehr das Bedürfnis, als die Rettung vergeblich versuchte den Platz abzusperren.

Und dann begann er zu laufen. In den Wald. Mr. Murphys Worte hallten in seinem Kopf nach, er hatte gemeint, Claude solle sich einmal vorstellen, er müsse für alles, was er machte, zuerst einen Gedanken anfertigen, in dem er feststellte, was passieren könnte, warum er etwas machen würde und ob dabei jemandem zu schadne kommen könnte. Und in diesem Moment stellte er sich das ruhige Gesicht seines Psychaters vor, wie er lächelte als wäre alles so einfach, wie sich grundlegende Menschliche Denkensweisen vorzustellen. Für sich selbst zu erfinden.
Claude brauchte keine Impulskontrolle.
Er wünschte sich ein Vampir oder ein Werwolf zu sein, vielleicht ein Katzenmensch, um besser sehen zu können, aber noch viel mehr, dass der Kater ihm nicht auf die Schläfe drücken würde und er sein gesicht immer wieder verziehen musste. Natürlich wäre er gerne lautlos gelaufen, aber es kam ihm vor, als würde er auf jeden Stock, der im Wald lag, treten.
Und trotzdem waren die Schatten dann plötzlich so nah, dass er noch die lange, schlanke Gestalt sah, wie sie etwas aus einem weiten Körper, der am Boden lag zog, wegwarf und neben ihm stehen blieb, sich wie ein Geier über ihn beugte. Dass sich der Schatten zusammenriss, um nicht zu kotzen, wusste er nicht.
Fünf weitere Schritte, und er sah die kurzen schwarzen Haare. Nocheinmal fünf, und das große dünne Mädchen wand sich ihm zu. Ein weiterer, und er erkannte Aiko und einen großen jungen Mann, der Leblos am Boden lag.
Es passierte einfach, er hatte sie am Kragen ihres T-shirts gepackt und gegen einen Baum gedrückt. Nackte Angst schimmerte in den schwarzen Augen des Mädchens. Nicht vor den Konsequenzen, von dem, was sie gemacht hatte, sondern vor ihm. "Es..." begann sie in Panik. Claude hatte das Unterkiefer vorgeschoben, sein Gesicht war ein Spiegel seiner Wut, der dünne Stoff des T-shirt am Kragen ein unter seinen Fingernägeln und seine Augen wirkten so dunkel wie die paar wolkenlosen Fetzen am Himmel.
"Es war, nicht ich" stotterte sie in Panik und versuchte ihn wegzuschieben.
"Natürlich" lächelte er. "Natürlich, du warst es nie" grinste er und dachte an die dünnen blutigen Linien auf den Handgelenken seiner Blutschwester, an Aikos Stimme, wenn sie Phie für alles beschuldigte.
"Es... es war Josep..." er hatte nicht vorgehabt, ihr das Kiefer zu brechen, und auch nicht, dass sie zuvor zuschlagen, und seine Unterlippe aufschlagen würde. Auch dass er ihr Gesicht interessanter machen würde, mit dem blauen Auge, war nicht geplant gewesen. Vielleicht hätte er auch von sich selbst nicht gedacht, dass er ein weiteres Mal auf sie eintreten würde, als sie schon am Boden lag, dass sie kurz bewusstlos werden würde.
Und als er dann mit der Hand an seiner blutenden Lippe dastand, versuchte er sich ein Schuldbewusstsein vorzustellen.

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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Mo Feb 05, 2018 10:18 am

Amber

Es dauerte nicht lange, bis Mary herausgefunden hatte, was geschehen war. Mit einem Seufzen ließ sie sich neben Amber auf das Sofa fallen. Auch sie hatte Luuk sehr gerne gehabt, wusste Amber, wie alle. Luuk war einer dieser Menschen gewesen, die jeder gernhatte, der überall Freunde hatte und der sein Leben zum Vollen auslebte. Jetzt nicht mehr.
Amber hatte es schon mehrfach erlebt, dass ihre Vampirfreunde gefangen, gefoltert oder getötet worden waren, aber es traf sie dennoch jedes Mal. Einen Vampir als Freund zu haben war etwas anderes als ein Mensch, denn diese wurden älter und starben, aber die Vampire blieben und eine solche Freundschaft konnte jahrhundertelang wahren. Wären da nur nicht die Vampirjäger. Natürlich sah sie, dass dieser einen Grund gehabt hatte, Luuk hätte das Mädchen nicht angreifen sollen, aber sie wusste auch, wie schwer dies war.
In dieser Nacht versuchte sie nicht einmal zu schlafen, stattdessen durchforstete sie das Internet, alte Bücher und online Archive nach allem, was ich zu den Baaschs finden konnte. Selbst Sachen, die jetzt nicht als relevant erschienen konnte später wichtig werden, denn es waren oft die kleinen Details. Sie fand heraus, dass Claude nicht nur zwei sondern drei Schwestern hatte, aber allzu viel konnte ich über keine von ihnen finden. Die Familie schien jedoch schon seit Generationen hier zu leben und soweit sie sehen konnte, gab es außerhalb von Ravenport keine anderen Baaschs mehr, es waren also wirklich sie.
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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Mo Feb 05, 2018 3:52 pm

Claude
Wenn er selbst im Sterben liegen würde, wäre Eleanor seine erste Wahl. Oder der Opa.
Hätte er eine hilfsbedürftige Person am Straßenrand gefunden, würde er Phie anrufen.
Und jetzt hatte er die Freundin seiner Schwester angerufen, und wählte Coris Nummer.
Wäre schön es unendlich lang wählte, schnappte Aiko nach Luft und öffnete die Augen. Kurz schien sie ein bisschen verloren, sah sich um, und als sie ihn erkannte, mit einer Hand an der blutenden Unterlippe, die andere, mit geröteten Knöcheln ein Handy ans Ohr haltend, spielte für den ersten Moment Erleichterung in ihrem Gesicht. Die im nächsten Moment Panik wich, sich hockte sich auf und schützte ihr Gesicht, wärend sie immer wieder murmelte “Du, du bist so gestört, du du bist so gestört” als würde die Phrase irgendetwas ändern.
Er machte einen Schritt auf sie zu, nahm das Handy vom Ohr und endete ihren Fluchtversuch, indem er sie bei der Schulter packte, nach unten zog und sich zu ihr hockte, und drohend erklärte “Bleib erstmal hier, und wenn du versuchst zu rennen” er stupste sie leicht, und sie fiel um “bin ich schneller”
“Als wer, Wol?” drang Coris Stimme gedämpft aus der Hand, die er knapp vor Aikos Gesicht hatte, noch bevor sie um Hilfe schreib konnte, hatte er seine freie Hand schon auf ihren Mund gedrückt.
“Wo bist du gerade Cornelia” fragte er mit Nachdruck, wärend er das große, dünne Mädchen losließ.
“Im Auto, am Weg nach London, brauchst du irgendwas” klang ihre Stimme jetzt deutlicher und alarmiert.
“Komm in den Wald, knapp hinter der Kirche”
“Du Trottl” lachte sie unsicher “Muss ich dir helfen eine Leiche zu vergraben?”
“Ja, eine” meinte er, er wollte in der Sekunde auflegen, hielt inne, und meinte noch schnell”Erzähl Phie bitte nichts...” und legte auf.

Was Claude nicht sah, waren zwei seiner Schwestern, die in dem dunklen Käfer saßen und Josephine, die ihren Kopf aufs Lenkrad sinken lies, Cornelia die triumphierend auf ihren Arm boxte, und ‘ich hab’s doch gesagt’ immer wieder vor sich hinsummte. Das Claude ihr Opfer gefunden hatte, war natürlich nicht geplant, und dass die Leiche des jungen Mannes von Aiko vergraben werden musste natürlich auch nicht. Ein Notfall mit einer aus der Kontrolle geratenen Hexe hatte es erfordert.
Weil der Audi noch immer ungetankt in der Einfahrt stand, brachte Phie Cori in die Nähe der Kirche und fuhr dann ab Richtung London, wärend sie sich Sorgen um Aiko machte.

Claude sah auf, als Aiko aufschrie, um Hilfe bettelte. Er lies sie, es war ja auch egal ob er seine Schwester rief oder sie. Durch die Zweige drängte sich ein ungeschminktes Mädchen in schwarzer Jeansjacke und du Klee weiten Hose. Seine kleinste Schwester hatte die fuchsfarbenen Haare nach hinten geflochten. Zuerst schien sie die Leiche nicht zu bemerken, aber Aiko, die noch am Boden hockte, den Mund leicht offen, ein Auge angeschwollen. Ungläubig und entsetzt sah sie von ihm zu ihr und zurrück. Aber nicht überrascht, es war nicht das erste Mal, dass sie jemanden nach einer Auseinandersetzung für ihn ins Krankenhaus gefahren hatte.
Als sie die blonde Leiche sah, schrie sie auf und stolperte zurrück. “Wer von euch beiden...” begann sie.
“Du falsche Schl..” begann das Mädchen, und Claude trat ihr auf den Fuß. Das Mädchen wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und durchbohre Cori mit einem tötenden Blick.

Cori lachte auf. Claude musste grinsen. Er liebte seine gestörte Familie, die Rothaarige hätte den Weltuntergang mitbekommen können. Andere schrieb oder weinten um spontane Eindrücke zu verarbeiten, Cori lachte. “Wir...” sie trat von einem Bein aufs andere. “Niemand erfährt von der Leiche, und niemand erfährt von eurer Auseinandersetzung.”
Ungläubig starrte er sie an, und merkte, dass er und Aiko das erste Mal einer Meinung waren.
“Pack mit an Wol” sties sie ihn an, Phies Freundin war noch immer in einem Schockzustand und hielt sich das Kiefer. Er hörte das Knacken noch immer, und erschreckenderweise wiederte es ihn nicht an.

Zu zweit hatten sie begonnen mit bloßen Händen eine Mulde zu graben, Aiko half ihnen irgendwann einhändig, dann lies Claude die beiden allein im Wald, holte das Auto. Bei ihm würde sich niemand über die Lippe wundern, und die erdigen Hänse versteckte er in seinen Taschen. Sie führen nach Hause als die Sonne aufging, Aiko wurde in Phies Zimmer gestopft. Mittlerweile hatte diese einfach Nurnoch Angst, man könnte sie in den Mord verwickeln, die beiden Mädchen hatte im Wald sicher viel geredet. Claude stand einfach nur vorm Spiegel im Vorraum und betrachtete sein müdes Spiegelbild. Er hatte noch nie eine Leiche gesehn, die so vollkommen und absolut tot war.

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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Di Feb 06, 2018 8:55 am

Amber

Im Morgengrauen fingen ihre Augen von dem langen Starren auf den Bildschirm an zu schmerzen und sie war sich recht sicher, dass sie sowieso nichts brauchbares mehr finden würde, als klappte sie den Laptop zu, stand auf und streckte sich. Sie brauchte jetzt etwas Bewegung, beschloss sie. Mary schlief  noch, daher zog sie sich rasch etwas über und verließ leise das Haus. In einem gemütlichen Tempo lief sie durch die Stadt hinunter zum Strand, lief dort schneller und genoss das Gefühl des Windes in ihren Haaren und des Sandes unter ihren bloßen Füßen.
Als die Sonne vollständig aufgestanden war, kehrte sie um und sprang auf dem Rückweg von einem der Stege ins Wasser und schwamm ein paar Runden. Das Wasser war kalt, aber was störte es sie. Sie konnte weder an Unterkühlung noch an irgendeiner anderen weltlichen Ursache sterben. Ausgenommen Feuer, aber davor war sie im Wasser wohl recht sicher.
Nach einer Weile schwamm sie zurück zum Strand und lief in einem schnellen Tempo zurück, um sich aufzuwärmen. In Marys Haus duschte sie heiß und kochte einen Kaffee, als sie Mary aufstehen höre. Für sich selbst öffnete sie eine kleine Blutkonserve und setzte sich damit an die Küchentheke. Sie hatte die lokale Tageszeitung hereingeholt und auf der Vorderseite prangten dick die Bilder von gestern, mit aufmerksamkeitsheischenden Überschriften. Wenig Fakten standen darin, es waren eher Gerüchte und natürlich wurden die anderen Morde hier erwähnt und die Ähnlichkeiten. Ihr Blick fiel auf den Leserbrief einer alten Frau mit der Überschrift 'Vampire sind nach Ravenport zurückgekehrt!' Seufzend legte sie die Zeitung zur Seite.
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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Di Feb 06, 2018 8:06 pm

Claude
Er wusste nicht, wie lange er dagestanden hatte. Nicht sein Gesicht im Allgemein hatte er gemustert, sondern die leichten Augenringe, der Dreck in seinen Haaren, die aufgeplatzte Lippe und die Haut darunter, die leicht blau angelaufen war. Ebenfalls seine Hände, mit noch immer geröteten Knöcheln und Dreck unter den Nägeln. Er stank nach Schweiß und Benzin, er hatte den Audi mit einem Kanister tanken müssen, und brachte das Bild der beiden Toten nicht aus dem Kopf. Der Blonde kam ihm irgendwie bekannt vor.
Seit er zuhause war, rebelierte sein ohnehin leerer Magen.

Der Opa räusperte sich als er vorbei, raus, wollte. Claude biss die Zähne zusammen und versuchte seine Wut zu kontrollieren. Einfach alles an dem Typen könnte er sich behalten, der mitleidige Blick, die Mitgefühls Fassade. Als er auch noch seine Hände anstarrte, schenkte Claude ihm einen tötlivhen Blick und stürmte nach oben ins Badezimmer.

Er duschte ewig, wechselte zwischen Wasser, dass ihm die Haut verbrannte, und welchen, bei dem sein Blut zu gefrieren schien. Wie lange brauchte er, um den ganzen Dreck von sich zu bekommen, der stechende, brennende Schmerz unter und in seinem Mund sich wieder gewohnt anfühlte und er sich aufhörte zu fragen, was eigentlich passiert war? Warum Aiko? Warum beschützte Cori die Hinterhältige Freundin von Phi? Warum hatte es gestern zwei Tote gegeben?

Er rubbelte sich die Haare trocken, dass Wasser hatte den Schmutz in seinem Kopf nicht beseitigt. Ablenkung, in der Küche in einem der oberen Läden stand noch eine Flasche Jack neben Vodka und irgendwo würde er Schmerztabletten finden, um die Wirkung zu beschleunigen. Aber Eleanor war schuld, sie würde ihm anschreien, und er sich noch schlechter fühlen.
Oder der Rabe, aber die Stadt würde vereist sein von dem Mord, und er wollte eigentlich nur einen langen Winterschlaf machen, und aufwachen, wenn niemand mehr an das tote Mädchen dachte. Oder den Jungen Blonden.

Ablenkung, er dachte an das Mädchen mit der Haut wie die Nacht und dem Lächeln wie der Sonne. Und verfluchte Nana im selben Moment. Dann suchte er nach anderen und fand sie in seiner Erinnerung, könnte sich aber nicht helfen, einfach nur wütend auf sie zu werden. Dafür, dass sie ihn verlassen hatten.

Er suchte nach Cori, und fand sie in Eleanors Zimmer, er fragte nicht was, sondern nur nach einer Zigarette, und sie warf ihm ihr Päckchen zu. Und schien dankbar, dass er gleich wieder verschwand.

Mit nassen Haaren zündete er sich am Vormittag eine Camel an, hoffte Krank zu werden und dachte an das neue Mädchen in Ravenport mit den langen warmen Locken, und den Augen, die hellgelb schienen, wenn er betrunken war.

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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Mi Feb 07, 2018 9:42 am

Amber

Sie hatte im Ort Ausschau nach den Baasch-Schwestern gehalten und meinte, beide gesehen zu haben. Am Verdächtigsten erschien ihr die Älteste, Eleanor, auch wegen Claudes Beschreibung von ihrem Aberglauben. Wenige Tage nach Luuks Tod jedoch fuhr sie in die City. Sie hatte das Gefühl, die traurige Nachricht selbst überbringen zu müssen und so verbrachte sie die folgende Woche bei ihren gemeinsamen Freunden in London und Umgebung. An die weiter weg wohnende Vampire schrieb sie, denn ihr war nicht nach langen Reisen, und auch von der City bekam sie bald wieder genug.
Am Freitag kehrte sie daher nach Ravenport zurück, das so still und friedlich dalag wie immer. Die Zeitungen schrieben wieder über das Wetter, die Königsfamilie und die lokalen Sportstuniere; das Interesse an dem Mord von Olivia Hill war schnell gewichen, gab es doch nicht viele Beweise und das Material war, nachdem es wieder und wieder durchgekaut worden war, fade geworden. Von Luuk wusste keiner etwas und es sollte auch so bleiben. Keiner hatte gewusst, dass er in der Stadt war oder bei wem er wohnte und so würde keiner die Parallelen ziehen können. Am besten blieb es so, es war schon genug, dass jemand hier überhaupt von der Existenz von Vampiren wusste.
Am nächsten Morgen machte sie sich wieder auf den Weg zum Strand, war dieser doch wohl ihr liebster Ort in Ravenport. Sie trug einen Bikini und darüber ein dünnes, geblümtes Strandkleid, ihre Füße waren bloß, da sie gerne den Sand unter den Füßen spürte. Sie lief am Strand entlang zum entlegenen Teil nahe dem Wald, wo sie allein war, streifte das Kleid ab und sprang vom Steg in das kühle, erfrischende Wasser. Sie schwamm ein wenig raus und ließ sich treiben, dachte an Luuk und an Claude und an den Vampirjäger am Ort.
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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Mi Feb 07, 2018 9:59 pm

Claude
Als er wieder ins Haus ging, waren seine Haare trocken und seine Lunge kratzte.

Die Woche könnte er kaum schlafen, Olivias totes Gesicht und das des Fremden lachten ihn bei geschlossenen Augen aus. Am nächsten Morgen kam Phie zurück mit heißen Hänsen und Schweiß auf der Stirn. So gut es ging versuchte er sich um seine Schwester zu kümmern, die ihn immer wegschickte, wenn sie sich zum fünften Mal am Morgen übergab. Das schwarzhaarige dünne Mädchen hielt ihr die Haare und fauchte ihn genau wie Snert an. Es verwirrte ihn, dass zwischen den beiden wieder alles zu passen schien, es wurde niemand sonst krank wurde. Den Arzt konnte er nicht sehn, weil Cori meinte, es gäbe sonst Verbindungen zu Aikos gebrochenem Fieber und den blauen Flecken.

Nach drei Tagen war Ravenport am Abend im Freien tot, und er hielt es im Haus nichtmehr aus. Im Raben war das Gesprächsthema natürlich der Mord, und nach dem vierten Tag hatte es ihm gereicht, dass alle von dem Toten Mädchen redeten, als sei sie ein Engel. Der erste Schlag war nicht von ihm gekommen, sondern von dem Bruder des Opfers, vor dem er genau das Gegenteil behauptet hatte. Ausgerechnet von Nana wurde der Faustkämpfe beendet. Und er hatte halbherzig verloren, die Lippe war wieder aufgesprungen, als er sich an dem Tag zum dritten Mal alle Gedanken von der Haut duschte, betrachtete er die blauen Flecken auf seinem Oberkörper, als gehören sie nicht zu ihm, sondern zu den beiden Leichen. Was ihn fertig machte waren nicht die Toten, sondern das Verhalten seiner Schwestern, betrübt und so alltäglich.

Er ertappte sich dabei im Raben nach Ambers Gesicht zu suchen, belanglose Sagengeschichten wären die perfekte Ablenkung gewesen. Überhaupt war er jeden Abend dort. Sich selbst redete er ein, es nur zu tun um sie wieder zu sehn, die eigentliche Ablenkung war der Wisky, den Eleanor zuhause versteckt hatte. Bis er nurnoch an das Mädchen ihm gegenüber mit den hellen eingeflochtenen Haaren denken konnte, leerte er den Alkohol, am nächsten Tag besuchte er den Strand. Ohne zu wissen warum.

Nana war bei ihnen zuhause, wütend hatte Claude sie aus dem Haus geschrien, Phie ging es noch immer scheiße. Verkaterter war er vor dem Haus von Ambers Tante gestanden, wollte nach dem jungen Mann fragen, und hatte inne gehalten. Weil niemand nach ihm gesucht hatte, und das Mädchen praktisch mit ihm verschwunden war, war er sich nichtmehr sicher, ob er sich nicht beide eingebildet hatte.

An dem Abend war die Brünette wieder im Raben, und als beide genug getrunken hatten, würde sie plötzlich hübsch und ihr Kuss schmeckte nach Jack. Es war ihr letzter Tag, und als sie flüsterte, dass ihr Freund sie am nächsten Tag abholen würde, hätte er sie angesiedelt von sich gestoßen. Am Weg nach Hause hatte seine Unterlippe wieder begonnen zu bluten, oder schon vorher, bei dem Mädchen, es fiel ihm erst in der kalten regnerischen Luft auf.

Die nächsten Tage schlief er einfach durch, schlief bis sein Kopf aufhörte zu Brummen und er die Augen offenhalten konnte. Geweckt wurde er, als Phie im Nebenzimmer kotzte und klagend nach Luft schnappte. Als er nachfragte, was los sei, blaffte ihm Aiko ins Gesicht, dass es seiner Schwester gut ginge.

Ryan hatte den Raben nicht geöffnet, und sein Bett kam ihm wie eine Falle vor, also ging er zu dem abgelegenen Teil des Strandes, er war dankbar für den warmen Wind, der ihn halb schlafen lies, er wollte nicht wach werden. Am Steg lagen schon Sachen, und er wollte schon gehn, wurde aber neugierig, wer außer ihm den Platz nutzte. Auch wenn er fast nie hier war, es war eine der Lügen für Amber.

Ein leichtes Sommerkleid mit glücklichen Blumen ohne Schuhen, er musste an das Mädchen denken, dass hier gesessen hatte und deren Füße kein Kältegefühl zu haben scheint es. Weil er daran denken musste, wie sie ins Meer hinausging, bis sie ertrank, salziges Wasser in ihren Mund, in ihre Lunge lief, und ihm plötzlich trotz des beigen Pullis unglaublich kalt wurde, dachte er garnicht, dass irgendwo tatsächlich die Besitzerin des Gewands sein musste.

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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Do Feb 08, 2018 12:03 pm

Amber

Sie schwamm weit hinaus und blieb lange im Wasser, genoss das sanfte Schaukeln der Wellen um sie herum, die Möwenschreie über ihr. Am Morgen hatte sie Haare zu einem langen Zopf gebunden, der sich nun voller Wasser gesogen hatte und hinter ihr herschwamm als wäre sie eine Meerjungfrau. Sie wusste nicht, wie lange sie im Wasser blieb, es hätte eine halbe Stunde sein können oder zwei Stunden, aber irgendwann schwamm sie langsam zum Strand zurück.
Auf dem Steg sah sie eine Person stehen, einen jungen Mann, den sie bald als Claude erkannte. Sie erinnerte sich daran, wie sie ihn hier in der letzten Woche getroffen hatte, bevor sie über seine Familie wusste, bevor Luuk und das Mädchen gestorben waren. Sie hatte ihn beinahe ein wenig vermisst, diese melancholischen hellblauen Augen, sein Lächeln.
Als sie näher kam lächelte sie ihm zu und kam über die glitschige Treppe zum Steg hoch. "Hey", sagte sie und wrang ihren Zopf aus. Sie hatte kein Handtuch mitgebracht, aber die Sonne und der Wind würden sie auch so schnell genug trocknen.
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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Do Feb 08, 2018 12:37 pm

Claude
Als sie ans Ufer schwam, dachte er im ersten Moment, dass sie wie eine Meerjungfrau wirkte, und im nächsten fiel ihm auf, wie sehr das garnicht passte. Die schwamm auf den Steg zu und lächelte hoch, als er sich fragte, wie kühl das Wasser wohl sei. Noch kam es ihm vor, als würde er halb schlafen. Irgendwo bekam er Lust dazu ins Wasser zu springen, hatte aber zu viel Angat wach zu werden.
Der Wärme Wind blies ihm die Haare in der Augen, ihre Begrüßung erwiederte er „Wo warst du“ mit fragendem Gesichtsausdruck, ohne nachzudenken.

Ihr Haare glänzten vom Wasser, und wirkten dünkler. Ein bisschen etwas von dem Wasser, dass sie auswrang, tröpfelte auf seine Schuhe und er nahm sich vor in den nächsten Tagen ebenfalls in die Wellen zu gehn. Er vergas, sich zu wundern, dass er sie überhaupt wieder hier war.

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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Do Feb 08, 2018 12:54 pm

Amber

Statt einer Begrüßung fragte er, wo sie gewesen war, eine berechtigte Frage, war sie doch einfach ohne jede Vorwarnung an dem Abend verschwunden, nachdem sie Luuk gesehen hatte. "Ich war in London", sagte sie und überlegte, ob sie etwas dazufügen sollte, eine Lüge über eine Familienfeier oder etwas ähnliches zu erfinden, ließ es dann aber einfach bleiben. Sie mochte es nicht, zu lügen, nicht wenn es nicht unbedingt nötig war. Und warum sollte sie nicht in der City gewesen sein, es gab genug Gründe, weshalb sie so rasch hatte abreisen müssen.
Von Luuks Tod würde sie ihm nicht erzählen, das sollte keiner im Ort wissen und überhaupt, er war wohl einer der einzigen der überhaupt wusste, dass der Vampir in Ravenport gewesen war. Er würde hoffentlich einfach denken, dass Luuk mit ihr abgereist war und nicht nach ihm fragen.
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BeitragThema: Re: the mysteries of ravenport   Do Feb 08, 2018 1:10 pm

Claude
Er nickte und meinte „Wäre meine Schwester nicht krank geworden, wäre ich wohl auch geflüchtet“ was vermutlich nicht stimmte, aber er glaubte das gerne von sich. Claude ging einen Schritt näher zum Rand.
„Meine andere, ich denke ich hab erst zwei von ihnen erwähnt, ist manchmal kompliziert“ wärend er die leichten Wellen nach vorne gelehnt betrachtete, und sich fragte, wie sie vorhatte, trocken zu werden, blitzte das Gesicht des Blondschopfs vor ihm auf. Vermisste sie ihn, suchte sie nach dem? Irgendjemand.

Hatten die Menschen, die noch an ihn dachten Pech, dachte er plötzlich grimmig. „Wie war es in London?“ erkundigte er sich nebenbei.

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