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 'Sie leerte ihre Taschen voller Zettel aus'

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Roseo
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BeitragThema: 'Sie leerte ihre Taschen voller Zettel aus'   Do Jan 25, 2018 7:38 pm

zusammenfassung

oder das

was auf den ersten oder letzten seiten eines buches steht


Prolog ✔️
Schokokekskrümel

Kapitel ✔️
Bruder


Zuletzt von Roseo am Sa Feb 10, 2018 2:24 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Roseo
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BeitragThema: Re: 'Sie leerte ihre Taschen voller Zettel aus'   Do Jan 25, 2018 8:34 pm

Prolog
Schokokekskrümel

Sie fuhr sich mit den Fingerspitzen über die dünne Haut unter ihren Augen.
"Nein, also wirklich" mit einem halben Keks im Mund fuhr Irena fort "Ich dachte nie dass du auch welche bekommen kannst" nicht herablassend oder gemein, fast ein wenig glücklich.
Eve unterdrückte den Drang sich mit der Handyinnenkamera zu vergewissern, ob sie wirklich so schlimme Augenringe bekommen hatte. Aufgefallen wäre es ihr nicht, einen Finger noch immer unter ihrem Auge.
Irena beugte sich über den Tisch, um den vorletzen ihrer Schokoladenkeckse zu nehmen, und wischte ihr gleichzeitig den Arm weg "Du vermschmierst dir die Mascara"
Kurz saßen sie einfach nur da, gegenüber auf dem kleinen Tisch, in dem Kaffee mit den großen Fenstern und der kleinen, rundlichen Kellnerin die schon wusste was sie bestellen würden und dem kleinen Nackthaarhündchen das noch nie gebellt hatte.
Eve hatte den Hund geliebt, als Irena sich zu ihm gebückt hatte, um ihm über das ekelig haarige Köpfchen zu streicheln, hatte sie nur geschluckt um sich dann zu dem Tisch zu stehlen.
Im Augenblick, als Irena's Handy den Beginn eines Klingeln wagte, galt ihre Aufmerksamkeit dem hellen Bildschirm. Augenrollend wand sie sich all den Menschen zu, die auf der anderen Seite des Fensters ihrem Leben nachgingen. Das Hintergrundbild des Handys ihrer besten Freundin war vermutlich ein depri-Tumblr Spruch, und sie würde ihr nicht erklären können, was er eigentlich bedeutete.
Draußen, ein gebrechler Mann mit einem dichten Lockenkopf, eine Mutter die ihre zwei kleinen, verschnupften Kinder an den Händen weiterzog. Eine Gruppe Anzugpinguine. Dahinter, ein Mädchen, mit einer Gitarre am Rücken.
"Und?" sie wand sich hektisch ab und zog Irena das Handy aus den glänzenden Gelnägel besetzen Fingern. "Wie geht es mit Luca?"
Ein Strahlen legte sich auf Irenas Gesicht. Eve wunderte sich ernsthaft, wieso manche Menschen das Glück hatten, Reden als Angenehmes Hobby zu empfinden. Und auch wenn ihre Freundin darüber berichtete, dass sie sich schon längst getrennt hatten, was Eve natürlich schon wusste, wirkte sie gleichzeitig befreit und begeistert alles nocheinmal auszusprechen. In einer kurzen Atempause, in der sie sich den letzten Kecks teilten, blickte sie suchend aus dem sauberen Fenster, hinaus, um aufzuatmen. Das Gitarrenmädchen, Anabel und ihre grünen Haare hatten schon längst die Straße verlassen.
Irena schnalzte bevor sie Aufmerksamkeit verlangte. "Evy, ich hab Bilder von euch gesehen, wie heißt er nochmal? Cevin?" "Du meinst Cale" erklärte sie nachdem sie einen langen Schluck Kaffee herunterwürgte.
"Genau den" oder jeden x-beliebigen anderen, hätte Eve mehr Bilder öffentlich gemacht.
Sie brauchte garnicht erst mit weiteren Schlücken Zeit zu schinden, es funktionierte anders besser. "Wie, wie findest du Cale so?" fragte sie schulterzuckend.
"Man sah ihn ja garnicht wirklich, du machst nie Blitz an, aber sonst, das T-shirt sah cool aus. Nett."
Eve lächelte mit der warmen Tasse in der Hand.
Breit grinsend fuhr die andere mit dem Finger über den Teller und sammelte noch die letzen Brösel auf "Nein, ehrlich, er sieht wirklich verdammt gut aus, wenn er nicht deiner wär, er wäre längst meiner!"
Er hatte an dem Tag einen breiten Pulli angehabt, der schwarze in dem ihr nur einemal kalt geworden war.
"Erzähl" forderte sie zum zweiten mal auf.
Und Eve ging in Gedanken zurück an den Anfanf, fragte sich, wo sie beginnen könnte.
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Roseo
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BeitragThema: Re: 'Sie leerte ihre Taschen voller Zettel aus'   Sa Feb 10, 2018 2:23 pm

Bruder


"Du siehst ihm ein bisschen ähnlich"

Es wäre warm genug gewesen, um keine Jacke mehr gegen die Kälte zu tragen.
Und trotzdem war der Rollkragenpullover bis zu ihrem Kinn ihre erste Wahl gewesen, jetzt bereute sie es schon. Er ruckte und kratzte. Jetzt schon begann sie sie sich unwohl zu fühlen. Nicht, dass sie gelacht und Witze gerissen hätte, würde sie anderes Gewand tragen, oder sich nicht nach den Büchern sehnen, hätte sie einen angenehmeren Pullover. Sie warf hin und wieder Gesprächsfetzen zu dem ein, was sie mitbekam, auch wenn das meiste eher Anhängsel waren. Versuchte sie es doch, sich wirklich einzubinden, fiel es ihr doch schwer zu verstehen, warum die energiegeladene, drahtige Sophie immer wieder betonen musste, dass ihr Kleid zu kurz sein würde, nur um Bestätigung zu suchen, dass sie es doch tragen könne und das Mädchen mit den langen schwarzen Haaren davon schwärmte, dass es Alkohol geben würde.

"Ihr seid beide ein wenig verschlafen, und ich wette, in deinem Kopf läuft gerade ein anderer Film"

Es wäre früh genug gewesen, um den Schlaf abgeschüttelt zu haben.
Und jetzt wünschte sie sich zurück, neben eine Tasse warmen Schwarztee und einem Buch mit Wörtern, die die anwesenden Mädchen hier nicht verstehen würden. Und dann würde sie mit denen, die sie nicht wusste, zu Noah gehen, ihn in seinem Zimmer über einem Buch vertieft finden, und ihn fragen was 'tangere' bedeutete, und er würde ihr genau sagen können, dass es eine merkwürige Mischung zwischen töten und berühren darstellte.
Noch immer konnte sich Eve nicht vorstellen, dass der selbe Noah, der zuhause nur mit einer schweren, dunkelblauen Decke schlafen konnte, über ein paar Jahre sein Gesicht wechselte, sobald er aus der Tür seines sicheren Hauses trat.

"Und hey, du bist genauso gesprächig wie er!"

Sie wäre klug genug gewesen, um einfach nein zu sagen.
Als er sie gefragt hatte, ob sie auf die Party wollte, und doch stand sie am nächsten Abend da, die große Sophie in ihrem kurzen Kleid, Aiko, der die schwarzen Haare bis zur Hüfte wie Fäden hingen, die sich zu den anderen Leuten gesellten, obwohl sie wussten, dass sie nur wegen Eve hier waren.

"Und... er hat mir gesagt dass du kein Alkohol trinken sollst" lachte hinter dem kleinen Mädchen dass ihre Haare in einer schwarzen Mütze versteckt hatte jemand auf. Freunde ihres Bruders. Alle hier, Freunde von Noah, alle hier passten nicht.
"Also, kleine Evelline, was sollen deine persöhnlichen Babysitter nun tun?" fragte das Mädchen mit einem warmherzigen Lächeln, dass sie verwunderte, ihre Augen waren groß und strahlten, ihr rundes Gesicht im Kontrast zu dem Jungen, der hinter aufgetracht war, mit scharfen Gesichtskonturen, hellgrauen Haaren, die ihm ins Gesicht fielen.

"Eve" meinte sie, und tat auf eingeschüchtert, wärend sie genervt zu den beiden Mädchen blickte, die zwar zu den Menschen passten, aber es zu sehr versuchten mit den Bechern in der Hand und den Lächeln zu jeder Person, die annähernd männlich und gutausehend war.
"Mia" stellte sich die andere vor, und der zweite selbsternante Aufpasser war schon verschwunden. "Das war 'Hun', würdest du sagen?" schlug sie vor und nahm sie am Handgelenk. Gleichgültig lies sie sich mitziehen, sie hatte keine Lust, jetzt schon nicht mehr, die vielen Menschen schüchterten sie ein, und sie fühlte sie absolut fehl am Platz.

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